Künstliche Intelligenz,
Training und Transfer.

Warum KITT?

Künstliche Intelligenz ist kein neutraler Fortschritt. Sie verstärkt bestehende gesellschaftliche Strukturen – in der Arbeitswelt, in der Öffentlichkeit, in der Verteilung von Macht und Einfluss. Nutzen entsteht nicht von selbst, sondern durch politische Gestaltung: durch Regulierung, durch Verteilung, durch Bildung.

Viele Menschen ab 50 erleben diese Veränderungen bereits konkret im Beruf. Was häufig fehlt, sind Räume, in denen man die Funktionsweise, die Folgen und die politischen Gestaltungsfragen gemeinsam bearbeiten kann.

KITT ist ein Modellprojekt zur politischen KI-Bildung für Menschen ab 50. Wir schaffen Räume, in denen Künstliche Intelligenz nicht nur benutzt, sondern geprüft, bestritten und gemeinsam eingeordnet wird. KITT setzt deshalb nicht bei vermeintlichen technischen Defiziten an. Das Projekt nimmt Erfahrungswissen ernst und verbindet es mit der Fähigkeit, KI zu beurteilen und mitzugestalten.

Politische Bildung zu KI

Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Doch dabei geht es um mehr als neue Technologien. Es geht um Macht, Verantwortung und Mitbestimmung.

Wer entscheidet, wie KI eingesetzt wird? Welche Interessen stecken hinter Daten und Algorithmen? Welche Arbeit wird durch KI erleichtert – und welche vielleicht unsichtbar? Wie verändert sie Medien und öffentliche Meinungsbildung? Und wann können wir den Ergebnissen einer KI eigentlich vertrauen?

KITT macht aus diesen Fragen politische Bildung. Im Mittelpunkt steht nicht, wie man möglichst geschickt mit einzelnen KI-Tools arbeitet. Sondern wie Menschen den digitalen Wandel verstehen, einordnen und mitgestalten können.

Szenariobasierte Formate, in denen Teilnehmende recherchieren, Positionen prüfen, neue Perspektiven kennenlernen, Widersprüche austragen und am Ende gemeinsam entscheiden müssen.
Eine Lernumgebung mit verschiedenen digitalen, analogen und haptischen Komponenten, die KI durch Aufgaben, Geschichten und Interaktion erfahrbar macht. Einzelne Komponenten können als Lernstationen ausgestaltet sein. Das Angebot ist auch ohne Vorwissen zugänglich.
Dokumentierte Erfahrungen und frei verfügbare Materialien, damit andere Bildungsträger die Formate übernehmen und anpassen können.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen im letzten Viertel ihres Berufslebens, die Veränderungen durch KI bereits erleben oder künftig stärker damit konfrontiert sein werden. Technisches Vorwissen braucht es nicht – entscheidend sind die eigenen Erfahrungen und Fragen.

Gleichzeitig ist KITT als Modellprojekt angelegt: Die entwickelten Formate sollen auch von Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Trainer·innen und Multiplikator·innen, Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten sowie weiteren Kooperationspartnern eingesetzt werden können. 

So entstehen Angebote, die über das Projekt hinaus wirken.

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Projektteam

Julia Davis
Leitung Politische Bildung
Kilian Hauptmann
Projektleitung
Susanne Kuhnert
Konzeption
Holger Mügge

Medienpädagogik 

Zusammenarbeit

Sie möchten KITT erproben oder mit uns arbeiten? Wir freuen uns über Anfragen von Bildungsträgern, Veranstaltungsorten und Multiplikator·innen.

Kontakt

Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
Projekt KITT
Projektleitung Kilian Hauptmann
E-Mail: kitt@vollmar-akademie.de